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<pre>Im Weser-Stadion gab es für den VfB in den letzten Jahren allerdings nichts zu holen. Der letzte Auswärtssieg in Bremen gelang im September 2006 (3:2, Anm.), seither schaffte Stuttgart lediglich vier Remis.  <p> War die Übergabe des Staffelstabs von Niko Kovac zu Adi Hütter zunächst nicht ganz reibungslos verlaufen, wurde dann im zurückliegenden Monat umso entschlossener der Turbo eingelegt.  <p>  Der letzte Derbysieg von Hannover liegt schon länger zurück. In der Saison 2013/14 gelang den 96ern in Wolfsburg ein 3:1-Erfolg. Seitdem reichte es in den folgenden vier Begegnungen mit den „Wölfen“ nur zu zwei Remis — beide allerdings in Wolfsburg. <p> Aus den folgenden drei gab es nur noch einen Punkt (1:1 gegen Dortmund), die beiden jüngsten Auftritte vor heimischer Kulisse wurden verloren — jeweils 1:2 gegen Leipzig und zuletzt gegen Frankfurt. <p>  Dass den Adlerträgern der Kräfteverschleiß beim besser aufspielenden Club deutlich anzumerken war, hielt Joker Sebastien Haller nicht vom schmeichelhaften Last-Minute-Ausgleichstreffer ab.  </pre>


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<pre>Hier passt es zunächst einmal aber bestens ins Bild, dass auch in der Veltins-Arena von dem erwähnten Nachholbedarf berichtet werden muss: Wurden die jüngsten drei Partien auf Schalke allesamt verloren, liegt das letzte „richtige“ Erfolgserlebnis mittlerweile sogar schon sechseinhalb Jahre zurück.  <p> Ungeachtet einer ordentlichen Vorstellung waren die Wölfe in den ersten 45 Minuten schließlich bereits vermeintlich hoffnungslos mit 0:2 ins Hintertreffen geraten; vor dem Pausentee hatte nicht zuletzt ein äußerst fragwürdiger Elfmeterpfiff sämtliche Bemühungen der Niedersachsen zunichtegemacht.  <p>  Nur wenige Minuten später kassierten die „Wölfe“ aber erneut einen Gegentreffer nach einem fantastischen Freistoß von Ondrej Duda. Der VfL warf daraufhin alles nach vorne, erzielte nur eine Minute später abermals den Ausgleich und stellte damit den 2:2-Endstand her. <p> Dennoch war Frankfurts Chefcoach Niko Kovac zufrieden: „Wir hatten im ersten Abschnitt schon zwei, drei sehr gute Chancen und haben nichts zugelassen. Dann haben wir den Druck in der zweiten Halbzeit erhöht. Das Ergebnis geht in Ordnung.“ <p>  Als wäre die sportliche Misere nicht schon schlimm genug, hat nun auch Manager Dirk Dufner angekündigt, spätestens mit Ende der Transferperiode das Handtuch zu schmeißen. Immerhin leistete er vor seiner Rücktrittsverkündung nochmal ganze Arbeit, indem für den krisengebeutelten Stürmer Joselu rund 8 Millionen Euro Ablöse erzielt wurden.  </pre> 


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<pre> Wutentbrannte Fans im Stadioninneren, Tränen in den Augen von schutzsuchenden Spielern und Verantwortlichen — am vergangenen Samstag spielten sich auf dem Rasen der Stuttgarter Mercedes Benz Arena beängstigende Szenen ab.  <p> „Unter dem Strich haben wir aus den Spielen gegen Dortmund und Hannover vier Punkte geholt. Das ist absolut in Ordnung. Wir wissen, wo wir herkommen, wir bleiben bescheiden und werden weiter hart arbeiten, um den VfB in der Liga zu etablieren“, so der 36-Jährige.  <p>  Insgesamt mussten die Kraichgauer in den letzten elf Spielen gegen die Berliner nur eine einzige Niederlage hinnehmen. Jene Pleite fiel dann allerdings recht deutlich aus. <p>  Am vergangenen Wochenende siegte die Hertha zu Hause mit 4:2 gegen Borussia Mönchengladbach. Davor gab es zum Saisonstart ein eher mühsames 1:0 gegen den FC Nürnberg und anschließend ein 2:0 auf Schalke. <p>  Auf die Werder-Defensive kommt am Dienstag Schwerstarbeit zu, denn die Hertha stellt mit 9 erzielten Toren sogar die zweitbeste Offensive im bisherigen Saisonverlauf der Bundesligaâ€¦  </pre>


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<pre> Jüngstes Beispiel: Am vergangenen Spieltag gewann die Hertha 1:0 zu Hause gegen den VfL Wolfsburg. für die Berliner war es der 1Sieg in dieser Spielzeit, (der 1zu Hause) womit sie weiter vom Europapokal träumen dürfen.  <p> Braunschweig war in der zweiten Liga dagegen die drittbeste Auswärtsmannschaft und hat 12 der 17 Gastspiele nicht verloren (6 Siege, 6 Remis). Jedoch gelangen den „Löwen“ in der Fremde nur 15 Treffer — nur der KSC und Kaiserslautern trafen auswärts noch seltener.   <p> Damit schafften die „Wölfe“ erstmals in dieser Saison drei Liga-Siege in Folge. Nach einem 1:0 zu Hause gegen Frankfurt (der erste Heimsieg dieser Saison) folgte ein 2:1-Erfolg in Gladbach und nun das 1:0 gegen den HSV. Dabei traf Gomez erstmals in einem Heimspiel. <p>  Schließlich war es den Niedersachsen in den vergangenen sechs Jahren nur einmal gelungen, die Heimreise mit Punkten im Gepäck anzutreten. Abgesehen davon entschied Hoffenheim die letzten vier direkten Aufeinandertreffen allesamt für sich.  <p> „Ich habe das Gefühl, dass wir zwar wollen, dass wir aber nach einem intensiven Trainingslager nicht in der Lage sind, aufs Top-Niveau zu kommen. Es steht außer Frage, dass wir es besser können“, so der Borussia-Trainer weiter.  </pre>


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<pre> Eine solche ausbaufähige Leistung wird dann vermutlich noch nicht einmal in Wolfsburg mit einem vollen Erfolg belohnt, weshalb es wohl auch zum Saisonstart mit einer Punkteteilung wieder zum vorjährigen Lieblingsresultat der VfL-Kicker kommt.  <p> Als Favorit geht der VfL aber dennoch nicht in die Partie gegen RB Leipzig. Im Gegensatz zu Wolfsburg gehören die Leipziger schließlich zum engeren Kreis der Titelkandidaten und neben dem FC Bayern und dem BVB zu den spielstärksten Mannschaften der Bundesliga.  <p>  Entgegen dieser Prognosen trauen die Wettfreunde den Berlinern aber auch am Samstag ein Pünktchen zu: Vor allem die bislang mit einer sauberen Weste glänzende Abwehr dürfte gewiss auch von den Wölfen nicht so ohne Weiteres zu überwinden sein. <p>  Das ist jedoch nicht der einzige Grund, welcher der Kovac-Elf für Samstag Mut macht. Denn wie inzwischen durchgesickert ist, wird Torjäger Alexander Meier aller Voraussicht nach im Laufe dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen, womit ein Comeback in Bremen möglich wäre.  <p> „Wir haben in der bisherigen Rückrunde viel Selbstvertrauen getankt“, versichert Georg Niedermeier und sagt auch: „für uns ist gegen fast alle etwas drin.“  </pre>


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